Unsere Reiseberichte mit Lomax und Ente
Diese Alpenpässe habe ich in den letzten Jahren oft mehrmals mit dem Lomax befahren
| Pass | Land | Höhenmeter | Datum | Fahrer / Mitfahrer |
| Deutsche Pässe | ||||
| Riedbergpass | Deutschland | 1420 m | 25.06.1994 | Thomas & Melanie |
| Ammersattelpass | Deutschland | 1118 m | 18.07.1994 | Thomas und Alexander |
| Pässe in Österreich | ||||
| Scharnitzpass | Östereich | 957 m | 15.06.1992 | Thomas und Alexander |
| Gaichtpass | Österreich | 1082 m | 25.06.1994 | Thomas und Melanie |
| Holzleitensattel | Österrreich | 1186 m | 15.06.1992 | Thomas &Alexander |
| Fernpass | Österrreich | 1209 m | 18.07.1994 | Thomas & Alexander |
| Brennerpass | Österrreich | 1370 m | 25.08.1993 | Thomas & Melanie |
| Hochtannbergpass | Österrreich | 1679 m | 15.06.1992 | Thomas & Alexander |
| Flexenpass | Österrreich | 1784 m | 01.07.1993 | Thomas & Rose |
| Arlbergpass | Österrreich | 1802 m | 01.07.1993 | Thomas & Rose |
| Hahntennjochpass | Österrreich | 1884 m | 18.07.1994 | Thomas & Alexander |
| Bieler Höhe (Silvretta) | Österreich | 2036 m | 16.06.1993 | Thomas & Rose |
| Pässe in der Schweiz | ||||
| Wolfgangpass | Schweiz | 1631 m | 30.07.1995 | Thomas & Melanine |
| Simplonpass | Schweiz | 2002 m | 24.07.1994 | Thomas & Alexander |
| Oberalpass | Schweiz | 2044 m | 24.07.1994 | Thomas & Alexander |
| St.Gotthard | Schweiz | 2108 m | 24.07.1994 | Thomas & Alexander |
| Ofenpass | Schweiz | 2149 m | 30.07.1995 | Thomas & Melanie |
| Grimselpass | Schweiz | 2165 m | 24.07.1994 | Thomas & Alexander |
| Sustenpass | Schweiz | 2224 m | 24.07.1994 | Thomas & Alexander |
| Flülepass | Schweiz | 2383 m | 30.07.1995 | Thomas & Melanie |
| Furkapass | Schweiz | 2436 m | 24.07.1994 | Thomas & Alexander |
| Nufenpass | Schweiz | 2443 m | 24.07.1994 | Thomas & Alexander |
| Timmelsjoch | Schweiz / Italien | 2497 m | 29.07.1995 | Thomas & Melanie |
| Umbrallpass | Schweiz | 2595 m | 30.07.1995 | Thomas & Melanie |
| Pässe in Frankreich | ||||
| Col de Allos | Frankreich | 2240 m | 05.08.2003 | Thomas & Rose |
| Col de la Bonette | Frankreich | 2802 m | 01.08.2003 | Thomas & Rose |
| Col de la Cayolle | Frankreich | 2327 m | 04.08.2003 | Thomas & Rose |
| Col de la Moutiere | Frankreich | 2454 m | 04.08.2003 | Thomas & Rose |
| Col de Vars | Frankreich | 2111 m | 05.08.2003 | Thomas & Rose |
| Col Larche(Maddalena) | Frankreich | 1991 m | 01.08.2003 | Thomas & Rose |
| Col des Champs | Frankreich | 2095 m | 09.08.2003 | Thomas & Rose |
| Colle di Tenda | Frankreich | 1871 m | 02.08.2003 | Thomas & Rose |
| Pässe in Italien | ||||
| Campo Carlo Magno | Italien | 1682 m | 25.07.1994 | Thomas & Alexander |
| Pso.di Costalunga | Italien | 1753 m | 29.07.1995 | Thomas & Alexander |
| Klarer Pass | Italien | 1846 m | 29.07.1995 | Thomas & Melanie |
| Pso.di Campolonno | Italien | 1875 m | 30.07.1995 | Thomas & Melanine |
| Tonalepass | Italien | 1883 m | 25.07.1994 | Thomas & Alexander |
| Reschenpass | Italien | 1504 m | 09.06.1996 | Thomas & Andreas |
| Jaufenpass | Italien | 2099 m | 29.07.1995 | Thomas & Melanie |
| Stilfser Joch | Italien | 2757 m | 30.07.1995 | Thomas & Melanie |
| Pso.dell Aprica | Italien | 1176 m | 25.07.1994 | Thomas & Alexander |
| Passo di Pordio | Italien | 2239 m | 30.07.1995 | Thomas & Melanie |
| Gröndner Joch | Italien | 2214 m | 30.07.1995 | Thomas & Melanie |
| Colle di Tenda | Italien | 1908 m | 24.07.2002 | Thomas |
| Lukmanierpass | Italien | 1919 m | 24.07.2002 | Thomas |
| Penser Joch | Italien | 2215 m | 29.07.1995 | Thomas & Melanie |
| Auf Reisen mit dem Lomax ein Tip | |
| Zu beginn einer größeren Passhöhe sollte man sich und dem Lomax eine kleine Pause gönnen. Die Öltemperatur sollte so niedrig wie möglich sein bevor man sich an den Anstieg wagt. Die meisten Pässe kann man an einem Stück bewältigen, die Drehzahl sollte nach Möglichkeit nicht zu hoch gewählt werden. Hohe Drehzahlen sowie schnelles Beschleunigen erhöht die Motortemperatur gewaltig. Werden extreme Pässe bewältigt z.B. das Stilfser Joch so muss man sich mit zwei oder drei Zwischenstopps einstellen um die Motortemperatur wieder etwas abkühlen zu lassen. | |
Vinadio 2003 20.10.2003 |
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| Dieses Jahr sollte es wiedereinmal soweit sein, das Weltreffen für 2CV Freunde in Italien Stand vor der Tür. Zuerst hieß es natürlich die Planung in Gang zu setzen. Beim Entenstammtisch wurde beschlossen, dass wir mit mehreren Fahrzeugen nach Vinadio reisen wollten. Nachdem alle Zuhause die Termine durchgecheckt hatten stellte es sich heraus, dass doch nicht alle gleichzeitig Richtung Süden reisen konnten. Der Manfred aus Friedrichshafen mit seinem Burton wollte sich 2CV Freunden vom Bodensee anschließen. Die erste Gruppe aus Schelklingen bestand dann aus dem 2CV vom Alexander und Melanie, dem Burton von Andreas und dem AK von Basti und Matze. Die zweite Gruppe solle ebenfalls aus Schelklingen starten und zwar mit dem 2CV von Erdmann und Andrea, dem 2CV Umbau von Kurt und natürlich meine Lomax mit Anhang Rose. | |
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Bei den Vorbereitungen wurde dann kurzerhand beschlossen, dass der 2CV vom Alexander zum Lastenesel umfunktioniert wird, das hieß also hintere Sitzbank raus und alles rein was man zum zelten braucht. Unter anderem war dann im 2CV 1 Pavillon , 2 Zelte, 4 Schlafsäcke, 4 Stühle, ein Tisch in der Größe 90cmX110cm, das gesamte Ess- und Kochgeschirr, 1 Holzkohlegrill und natürlich Futter für mehrere Tage sowie jede Menge Kleinkram was man für 14 Tage braucht. |
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Am Sonntag den 27.07.2003 wurde dann die erste Gruppe in Schelklingen verabschiedet. Rose und Ich hatten dabei kurzerhand beschlossen die Gruppe bis nach Meersburg zu begleiten was wir bei dem sonnigen Morgen nicht besonders schwer fanden. Jedoch bei der Fähre waren wir schon ein bisschen neidisch auf die Gruppe und so machten wir uns mit einer Träne in den Augen auf den Nachhauseweg. Zuhause angekommen machte ich mich sofort an die Arbeit den Lomax für die Italienreise zu rüsten um wenigsten ein bisschen Ablenkung zu haben. Am Abend konnte ich dann endlich sagen die Lomax ist fertig und ich muss dann nur noch 3 mal schlafen und dann darf auch ich nach Italien reisen. |
| Am Mittwoch war es dann soweit wir wurden um 5.30 Uhr an unserem Haus von Erdmann und Andrea abgeholt. Nach ca. 20 KM sammelten wir dann noch den Kurt am Straßenrad auf und es konnte endlich losgehen bzw. wir sind ja gefahren. Unsere Rute führte uns dann über Biberach, Bad Waldsee nach Bregenz. Durch Bregenz hatten wir keine bemerkenswerten Vorkommnisse, denn alles schien noch zu schlafen nur der Tankwart fragte mich verdutzt wo wir denn hinfuhren als er meine Antwort hörte schüttelte er nur den Kopf und wünschte uns eine gute Fahrt. Von Bregenz aus ging es dann für ein kurzes Stück auf die Autobahn nach Chur. Es ist dabei noch zu sagen, dass auf der Autobahn ein super Rastplatz Namens Heidiland kommt wo wir gemeinsam ein kleines Frühstück zu uns nahmen. In der Sonne konnten wir uns so richtig aufwärmen denn die morgendliche Frische saß uns noch gewaltig in den Gliedern. | |
| In Chur ging es dann endlich wieder auf die Landstraße Richtung Disentis/Mustier wo wir dann den Lukmanierpass in Angriff nehmen wollten. Bei herrlichem Sonnenschein beschlossen wir dann auf der Passhöhe eine kleine Rast zu machen. Mein Magen schien sich genauso zu freuen wie meine Rose über den herrlichen Ausblick. So und jetzt konnten wir es nur noch Bergab laufen lassen denn unser nächstes Ziel war der Lago Maggiore. Es wurde immer Mehr spürbar, dass wir auf dem richtigen Weg waren, denn es wurde immer wärmer und mein Magen meldete sich auch schon wieder weil wir bei der Abfahrt beschlossen hatten am Lago eine Pizza zu essen. Am Lago angekommen wurden wir dann auch gleich mit Gehupe begrüßt. In einer gemütlichen Pizzeria etwas abseits von den Touristen stillten wir unseren Hunger mit Pizza und Pasta sowie reichlich Wasser für den Durst. | |
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Da es noch ein Weiter Weg bis Vinadio war beschlossen wir ein gutes Stück nochmals auf der Autobahn zu fahren. In der Poebene war allerdings die Hitze kaum auszuhalten und daher freuten wir uns endlich wieder auf der Landstraße fahren zu können. Allerdings kam der sogenannte Supergau(stau) kurz vor Guneo, in weiter Ferne sahen wir eine riesige Rauchwolke aufsteigen und nach ein paar Kilometern saßen wir dann auch in dem berühmten Stau fest wo fast gar nichts mehr ging. Wir im Lomax suchten uns immer wo es gerade günstig war ein bisschen Schatten. Die Zündung von Erdmann`s 2CV machte dann zu unserem Entsetzen auch noch schlapp und auch der 2Cv vom Kurt machte ein paar Zicken. Die Diagnose ergab dann letztendlich eine kaputte Zündspule von Erdamnn`s 2CV und wahrscheinlich hatten die Ventile von Kurt`s 2CV kein Spiel mehr. Meine Lomax hatte zum Glück keine Probleme mit der Öltemperatur da ich ja einen 2. Ölkühler und 2 Gebläsemotoren eingebaut hatte. Die Öltemperatur stieg selten über 90 C an, nach ca. 1,5 Stunden Stau ging es dann auf die letzten Kilometer bis zum Treffen nach Vinadio. |
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Am Eingang wurden wir dann von Alexander und Basti sehr freudig empfangen. Rose ging sofort zur Anmeldung und ich war überrascht, dass wir eine sehr hohe Anmeldenummer bekamen und zwar die Nummer 3462. Bei fast völliger Dunkelheit fuhren wir dann über den Treffensplatz und gesellten uns dann zu unseren Freunden. Es war eine sehr angenehme Ankunft, denn die Zelte waren schon aufgebaut und der Wein stand auch gekühlt auf dem Tisch. Alexander heizt kurzerhand den Grill an und wir machten uns hungrig über die gegrillten Steaks und Würstchen her. Das Bier und der Wein floss noch in großen Mengen unseren durstigen Kehlen hinunter. |
| Der nächste Morgen weckte uns dann mit Sonnenschein und einem grandiosen Ausblick über das Treffensgelände. Nach dem gemeinsamen Frühstück mussten wir leider schon den Andy und den Manfred verabschieden, denn sie wollten noch ein paar Pässe bei der Heimreise fahren, denn ihre Rückkehr wurde bereits am Freitag erwartet. Wir beschlossen den heutigen Tag damit zu verbringen den Treffensplatz und die ca. 4000 Fahrzeuge anzuschauen zum Leidwesen der anwesenden Frauen. Das Treffensgelände war dementsprechend groß und man konnte nicht alle Fahrzeuge anschauen was auch in einer Woche nicht zu schaffen war, denn man sah immer wieder etwas interessantes. In der Burg befanden sich verschiedene Aktivitäten sowie Essen und Getränke, mich dagegen zog es Zielstrebig zum Flohmarkt. Es wurde alles mögliche Angeboten von der Schraube bis zum kompletten Fahrzeug. Rose musste mich regelrecht wegziehen damit wir einmal in den Schatten sitzen und unsren Durst stillen konnten. Der Nachmittag wurde damit verbracht unsere Fahrzeuge zu reparieren. Erdmann baute eine neue Zündspule ein und ich stellte beim Kurt die Ventile ein. Am Lomax montierte ich kurzerhand die vorderen Kotflügel ab, denn der Treffensplatz war mit sehr tiefen Gräben durchzogen. Der Abend wurde dann in der Burg mit reichlich Bier angefangen doch bei unseren Zelten wartete schon der Wein der ja auch vernichtet werden sollte. Nachdem schon reichlich Wein geflossen war, wurde für den nächsten Tag eine Passtour geplant. Müde vom vielen schauen und dem Wein schliefen wir den Schlaf der Gerechten. | |
| Der nächste Tag begrüßte uns natürlich mit Sonnenschein. Nachdem das großartige Frühstück eingenommen war sattelten wir unsere Pferde ( Autos ) und machten uns auf den Weg, schnell noch alle Fahrzeuge getankt und dann konnte es losgehen. Nach ca. 15 KM zeigte sich der erste Pass. Der Col de Lombardo lag beim Anstieg noch im Schatten was ein herrliches Bild ergab. Der Pass schraubte sich unaufhörlich in die Höhe und das grandiose war dabei, dass es fast keinen Gegenverkehr gab und somit konnte man die Kurven voll ausfahren. Oben angekommen wurde eine kleine Rast eingelegt und die großartige Aussicht genossen. Basti machte uns schon auf den nächsten Pass neugierig den Col de Bonette mit seinen 2802m. Ich konnte mir unter dem Pass nichts genaueres vorstellen und dachte mir es wird schon so aussehen wie in der Schweiz. | |
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Als wir am Fuße des Bonette standen wurde mir schon bewusst, dass es schon was gewaltiges geben wird. Der Pass zog sich unendlich in die Länge und wir mussten auch wegen der Aussicht mehrere Pausen einlegen und kamen aus dem staunen nicht mehr heraus, es wurden unzählige Fotos gemacht. Nachdem wir am höchsten Punkt angekommen waren hatten wir eine unbeschreibbare Aussicht auch von den Touristen war so gut wie nichts zu sehen. Da wir schon recht früh aufgebrochen waren konnten wir super beobachten wie sich mehrere 2CV`s vom Welttreffen den Pass hinaufquellten, am Parkplatz gab es dann natürlich ein großes Hallo. Zu Fuß ging es dann noch ca. 200m zum Gipfel wo wir dann noch unzählige Fotos machten, denn wir wollten ja Zuhause beweißen, dass unsere Enten jeden Pass ohne Probleme meistern. Nach ca. 1 Stunde mussten wir dann Abschied nehmen und wir düsten wieder den Pass runter. Der Hunger machte sich auch wieder bemerkbar uns somit wurde beschlossen für ein Picknick einzukaufen. In einem verschlafenen französischern Dörfchen wurde dann kräftig eingekauft, mehrere Stangen Weißbrot, 2 ganze Hühner gebraten natürlich, Obst und noch vieles mehr was man für ein großartiges Picknick braucht. |
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An einem Flüsschen fanden wir ein lauschiges und vor allem schattiges Plätzchen, denn die Sonne brannte wieder
einmal unaufhörlich auf uns herab. Sofort wurde das Essen auf unseren Decken ausgebreitet und es sah fast so aus
wie im Hilton. Melanie zog sich sofort ihren Bikini an und begab sich in das kühle ( saukalte ) Nass, auch Matze,
Basti und Alexander folgten ihr. Ich sah mir das ganze von der Ferne an mir war es immer noch zu kalt und es fand
sich auch keine warme Stelle so wie im Schwimmbad. Die Hitze machte mir dann doch auch zu schaffen und somit
beschloss ich auch ins saukalte Nass zu gehen. Also nichts wie rein ins Adamskostüm und vorsichtig die ersten Zehen ins Wasser gehängt, es war ja gar nicht so kalt. Den ganzen Mut zusammengenommen und ruck zuck ins Wasser doch was hab ich verbrochen die Lungen versagten ihren Dienst, das Herz raste, die Füße spürte ich nicht mehr und mein Freund zog sich auf das kleinste mir je bekannte Maß zurück. Nach unendlich langer Zeit ( in Wirklichkeit 60 Sekunden ) beschloss ich wieder an Land zu gehen und mich in der so angenehmen Sonne zu wärmen. Erdmann und Rose fragten mich wie es wäre und ich antwortete Wahrheitsgemäß gerade richtig für eine kleine erfrischende Abkühlung wie in einem Freibad. Auch Rose und Erdamnn rein ins Adamskostüm und somit machten auch sie die Tortur mit, gleiches Recht für alle. |
| Nach ein paar Stunden machten wir uns dann wieder auf den Nachhauseweg doch es kam nochmals ein Pass und zwar der
Col de Lauche mit seinen lächerlichen 1996m dieser Pass wurde von uns in einem Hau Ruck verfahren genommen doch auch
dort genossen wir die abendlichen Ausblicke und vor allem es waren so gut wie keine Touristen auf den Straßen Der Abend wurde dann mit einem fürstlichen Mahl eingeleutet auch der Wein wurde als köstlicher Durstlöscher nicht außer Acht gelassen. Als sich alle Zeltfein gemacht hatten wurde das große Treffenszelt in Angriff genommen, jedoch ergaben sich dabei einige Schwierigkeiten die Technikfreaks blieben an fast jedem Fahrzeug hängen was den Weg doch erheblich in die Länge zog. Bei vielen kühlen Bieren und toller Livemusik wurde der Abend langsam aber angesichts der kühleren Temperaturen reichlich genossen. |
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| Das Frühstück wurde wieder unter strahlendem Himmel eingenommen, dabei beschlossen Rose und Ich im Lomax kurz nach Nizza zu fahren. Nachdem etwas Proviant eingepackt und die Lomax vollgetankt war konnte es losgehen. Als erstes wurde der Lombardo-Pass in Angriff genommen. Über kleine Landstraßen ging es dann den Schildern entlang Richtung Nizza was bei der tollen Landschaft ein Augenschmaus war. In Nizza angekommen fuhren wir zuerst an der Promenade entlang was den dortigen Badegästen staunen ungläubiges hinterher starren verursachte. Wir beschlossen das gleiche nochmals in Monte Carlo zu versuchen es waren ja nur ein paar Kilometer bis dorthin. In Monte drehten wir zuerst ein paar Runden durch die Stadt natürlich auf den restlichen Spuren von Michael Schumacher wir werden damit am Abend den Alexander ein bisschen ärgern. Der Höhepunkt war die Fahrt vor das Kasino bzw. die Vorbeifahrt wir wurden bejubelt und bestaunt auch der Portier vom Kasino bekam seinen Mund nicht mehr zu. Die Promenade erwies sich als bestes Revier für den Lomax jede Menge Leute die Zeit haben sich umzuschauen was gerade vorbeikommt. Die Ferraries hatten gegen uns wahrscheinlich keine Chance. Nachdem wir alles bestaunt hatten beschlossen wir wieder Richtung Vinadio zu fahren, denn die Hitze wurde immer unerträglicher und wir sehnten uns wieder nach unserem etwas kühlerem Gebirge. Die Fahrt wurde dann sehr gemütlich übers Land gemacht und zum Schluss fuhren wir noch den Col de Tende einen etwas kleineren Pass. Wie so jeden Abend genossen wir wieder unsere Flasche Wein ( inzwischen eine 5 ltr. Karaffe ) und dazu jede Menge Dosenfutter. | |
| Der Sonntag sollte für mich und Rose ein Erholungstag werden, denn Alexander und Basti wollten sich sie restlichen
Spuren vom Schuhmacher anschauen und dies mit der Lomax. So blieb mir nichts anderes übrig als die Enten anzuschauen die ich in den letzten Tagen übersehen hatte zum Leidwesen meiner Rose. Nach dem Frühstück wurde dann als erster der Alexander und Basti zu ihrer Tagestour verabschiedet. Kurt und Melanie wurden ebenfalls verabschiedet denn sie traten ihrer Rückreise an. Wenig später wurden auch noch der Erdmann und Andrea verabschiedet auch sie mussten sich schon auf den Nachhauseweg machen, so blieb uns auf jeden Fall am Abend mehr Wein. Mit Kamera und neuen Batterien macht ich mich dann auf Entenjagt und wurde bei fast 4000 Stück auch fündig. Der Abend wurde dann wieder mit reichlich Traubensaft genossen und auch das Abendessen. An diesem Abend wurde auch die Route für den Montag festgelegt, denn da hieß es Abschied nehmen vom wunderschönen Vinadio. Die Wahl viel letztendlich, dass wir zu der Schlucht von Verdon fahren wollten. |
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| Der Montag morgen wurde von Hektik und wildem Getümmel geprägt. Fast alle die noch auf dem Gelände waren sind beschäftigt die Zelte abzubauen und sich für die Abreise zu rüsten. Bei uns lief alles wie bei einem Schweizer Urwerk die Zelte waren innerhalb einer Stunde abgebaut und die Ente vom Alexander wieder einmal bis unters Dach vollgestopft was eine beachtliche Tieferlegung zu Folge hatte. Bei herrlichem Sonnenschein machten wir uns dann auf den Weg mit einem fast weinendem Auge. Die Fahrt führte uns wieder einmal über den Col de Lauche bis nach Barcelonnette und dort wurde der Col de Allos bezwungen. Alexander hatte so seine Mühe mit der vollbeladenen Ente mit uns Schritt zu halten aber er gab im 1. Gang immer Vollgas was im Ganzen Tal zu hören war. Des weiteren führte unsere Reise nach Colmars, St. Andre und dann um einen herrlichen See nach Castellarr. Am späten Nachmittag erreichten wir dann endlich in der glühenden Mittagssonne die Schlucht von Vedon wo wir dann in Mautiers einen wunderschönen Campingplatz fanden. Nachdem alle Zelte aufgebaut waren begaben wir uns zielstrebig in den See um uns abzukühlen. Der Abend wurde wieder einmal für ein ausgiebiges Abendessen genutzt. Bei reichlich Wein konnten wir dann noch ca. 20 Enten bestaunen die ebenfalls vom Welttreffen kamen um die Schlucht von Verdon zu erkunden. Nachdem der Wein unsere Zungen gelöst hatte wurde lautstark die Route für den nächsten Tag geplant und die Wahl viel tatsächlich auf die Schlucht von Verdon. | |
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Die Sonne kitzelte uns schon sehr bald aus den Zelten und somit konnten wir uns sehr bald an den Frühstückstisch setzen bevor die Sonne uns wieder gnadenlos auf den Kopf schien. Nach dem Frühstück wurden sofort die Fahrzeuge startklar gemacht und vor allem hatten wir jede Menge Wasser für unseren Durst an Bord. Jeder von uns fünfen war vor Begeisterung kaum zu halten doch zuerst hieß es die Fahrzeuge aufzutanken denn um die Schlucht gibt es so gut wie keine Tankstellen. Die Aussicht ist nicht zu beschreiben die die Schlucht bietet auch auf den Fotos kann man die Stimmung nicht festhalten. Nach ca. 40 Kilometern kam dann der sogenannte Supergau beim Rückwärtsfahren mit meiner Lomax streikte das Getriebe, die Schaltmuffenmutter hatte sich gelöst. |
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Ich als langjähriger 2CV Fahrer dachte immer mir passiert so etwas nie. Nach angestellten Ermittlungen ergab, dass es sich nicht um einen Fahrfehler sondern um ein Montagefehler seitens Ci.... handelt. An Ort und Stelle wurde kurzerhand der Getriebedeckel entfernt und meine Befürchtungen wurden mir dann bestätigt die Mutter hatte sich gelöst und die Zahnräder verrutscht. In der Zwischenzeit kletterte das Thermometer auf ca. 50 C und es war nicht mehr auszuhalten auch das Getriebe heizte sich in der Sonne so auf, dass man es fast nicht mehr anlangen konnte. Nach ca. einer halben Stunde vergeblicher Mühe musste ich mir eingestehen das Getriebe an Ort und Stelle nicht reparieren zu können. Mit ein paar Kabelbindern fixierte ich die Schaltgabel so, dass beim Abschleppen die Mutter nicht beschädigt werden konnte. Gerade als ich aus dem Motorraum kletterte hatte ein Berlingo neben uns gehalten und fragte uns ob er uns abschleppen solle. Nachdem wir beschlossen hatten ein Berlingo Diesel ist doch stärker als ein 2CV willigten wir ein. Das kuriose daran war auch der Berlingo kam vom Welttreffen. Es hieß also wieder die 40 Kilometer zurück im Schlepp, das harte daran war aber die Kupplung musste immer gedrückt sein, mein Fuß war am Schluss wie abgestorben. |
| Am Campingplatz wurde zuerst noch fachgesimpelt und vor allem den Durst mit reichlich Wasser gestillt. An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei Axel und seiner Frau bedanken die uns geholfen hatten vielleicht sieht man sich ja bei einem Treffen wieder und wir werden dann bei ein paar Bierchen die Sache nochmals durch den Kopf gehen lassen. Die Stimmung war natürlich jetzt bei allen am Tiefpunkt angelangt was ja nicht von der Hand zu wissen war. Meine Rose sah schon die Dollarzeichen aufblitzen was ein gebrauchtes Getriebe kosten würde. Auch nach 2 Stunden vergeblicher Mühe gelang es mir nicht das Getriebe instandzusetzen, denn bis dato hatte ich auch noch kein Getriebe in der Mangel gehabt. Auf dem Platz machte es schnell die Runde, dass ein Lomax mit Getriebeschaden liegengeblieben sind, sogar auf dem WC hörte man Gespräche vom Lomax. Am Abend schauten dann ein paar 2CV Fahrer vorbei und gaben ein paar Tipps aber ich war nicht mehr in der Lage sie in Tat umzusetzen, denn vor Frust mussten einige Bierchen daran glauben. | |
| In der Nacht träumte ich von Getrieben und davongeflogenen Schaltmuffenmuttern die nicht richtig gesichert sind. Als das Frühstück verzehrt war, es hat irgendwie nicht so richtig geschmeckt machte ich mich nochmals an die Arbeit. Mit allen Tipps die ich am Vorabend erhalten habe stelle ich mich dem Getriebe gegenüber und wollte doch sehen wer der stärkere ist. Nach ca. einer halben Stunde war der Kampf ausgefochten ich hatte gesiegt der Synchronring war wieder richtig in der Position und somit konnte die Schaltmuffe bewegt werden, die Mutter kurz gesichert und das Getriebe war wieder voll funktionsfähig. | |
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Der Urlaub war gerettet und wir beschlossen den heutigen Tag sehr geruhsam anzugehen. Ein schattiges Plätzchen in der näheren Umgebung am See war sehr schnell gefunden. Der Nachmittag wurde dann mit Baden und Faullenzen verbracht. Gegen Abend wurde eine Pilsbar angesteuert und der Tag mit reichlich Bier begossen. In der Zwischenzeit verdunkelte sich der Himmel immer mehr und es kam zu einem leichten Nieselregen was uns aber nicht im geringsten störte. Der Regen wurde immer stärker und als endlich die Straße fast überflutet war fing es auch noch an zu hageln, doch in der Bar war es ja doch so gemütlich und an Bier mangelte es ja nicht. Es muss schon lange nicht mehr geregnet haben, denn der Wirt und sein Ober gingen auf die Straße und fingen an einen Freudentanz aufzuführen. |
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Als es endlich aufhörte zu Regnen machten wir uns auf den Heimweg, doch am Campingplatz wurden wir auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, es sah fast so aus, als ob ein Tornado durch den Platz gefegt ist. Sämtliche Zelte waren am Boden zerstört und auch unsere Zelte wurden davon nicht verschont. Mein Zelt stand zwar noch aber im inneren befand sich doch reichlich Wasser. Das Zelt von Basti und Matze war am Boden zerstört und vollkommen durchnässt. Das Zelt vom Alexander hing noch so halblebig in den Seilen, das Pavillon war ebenfalls am Boden. Nachdem alles wieder aufgebaut war und die meisten Klamotten eingesammelt waren schien auch schon wieder die Sonne und somit konnten auch die nassen Sachen zum trockenen aufgehängt werden. Wir harten Camper machten das Beste daraus und ließen den heutigen Tag nochmals bei reichlich Wein durch den Kopf gehen. |
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Der nächste Morgen sah nicht so sonnig wie in den vergangenen Tagen aus, der Himmel war mit schwarzen Wolken verhangen und es sah mächtig nach schlecht Wetter aus. Nachdem das Frühstück eingenommen war wurden die Zelte sofort abgebaut damit wir die Sachen wenigstens trocken ins Auto bekamen. Die Rückreise begann am Canyon de Verdon um nochmals die schöne Aussicht zu genießen zu können. Nach ca. 3 Stunden fing es endlich an zu regnen und es sollte auch in den nächsten Stunden nicht aufhören. Der Regen war nicht besonders stark aber es reichte doch um durchnässt zu werden. Wir fuhren gemütlich übers Land Richtung Heimat doch zu unserer Überraschung war der Col de Cayolle gesperrt. Die Polizei informierte uns dann, dass der Pass wegen Erdrutsch gesperrt ist und wahrscheinlich heute nicht mehr geöffnet wird. |
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Nach kurzer Beratung fuhren wir wieder einen Teil zurück, somit haben wir am Schluss einige Kilometer geschafft doch Richtung Heimat hat es uns nicht sehr weiter gebracht. Am Abend wurde dann wieder ein kleiner Campingplatz ausfindig gemacht und die Zelte wurden dann sofort aufgeschlagen, denn jeder wollte sofort unter die Dusche um sich aufzuwärmen. Die Sonne kam doch noch zum Vorschein was uns veranlasste heute abend zum Essen zu gehen. Es wurde in einem kleinen Ort noch kurz das Frühstück eingekauft und dann ging es zielstrebig in ein Lokal an der Straße. Dank Matze der hervorragend Französisch kann wurde auch da lesen der Speisekarte zu keinem Problem. Bei reichlich Bier und Wein genossen wir die französische Küche und fühlten uns wie Könige, es wurden dann noch ausgiebig über den vergangenen Tag geplaudert. Zu vorgerückter Stunde begaben wir uns dann in die Zelte, denn am nächsten Tag wollten wir doch noch ein paar Kilometer in Richtung Heimat schaffen. |
| Der Freitagmorgen präsentierte sich wieder mit warmen Sonnenstrahlen. Das Frühstück wurde wider einmal ausgiebig genossen und auch der Zeltabbau war schnell erledigt. Die Fahrt führte uns über abgelegene Landstraßen Richtung Chamonix wobei wir die Pässe Col de Calibrie und den Col de Madleine bezwangen. Auf den Col de Madleine machten wir eine ausgedehnte Mittagspause und verspeisten dabei ein Huhn, Stangenweißbrot und jede Menge Obst. Angesichts der Sonnenstrahlen beschloss ich unsere Nassen Klamotten in der Sonne zu trocknen, die Wiese sah so aus als ob jemand großen Waschtag hat, auch mussten unsere Fahrzeuge als Wäscheleine herhalten, besonders die Radfahrer lächelten über die Abwechslung. Das Thermometer kletterte wieder auf fast unerträgliche Temperaturen und wir sehnten uns nach einer Abkühlung doch wegen der langen Dürre gab es fast keinen Fluss mit genügend Wasser, wo man sich hätte abkühlen können. Gegen Abend wurde dann wieder ein sehr gemütlicher und kleiner Campingplatz angesteuert und die Prozessur mit Zeltaufbau und Abendessen konnte beginnen. Der Abend wurde wieder einmal genutzt um unsere Wasserreserven aufzufüllen doch da das Wasser nicht besonders schmeckte mussten wir uns notgedrungen mit den restlichen Weinreserven begnügen. Die Landkarte wurde ausgepackt und Rose und ich beschlossen am nächsten Morgen frühzeitig loszufahren um in einem Rutsch heimzufahren. Alexander, Basti und Matze wollten einen Tag mehr für die Heimfahrt brauchen. | |
| Am nächsten Morgen wurde ich frühzeitig wach und beschloss auch gleich meine Rose zu wecken um sofort losfahren zu können. Die Lomax wurde gepackt und nach ca. einer halben Stunde konnte es schon losgehen, das Zelt bauten wir nicht ab, denn der Alexander sollte ja auch seine morgendliche Überraschung haben. Ohne die Jungs zu wecken machten wir uns dann auf den Weg. Die Fahrt führte uns dann nach Chamonix es war ein besonderes Erlebnis wie der Mont Blanc aus seinem Morgennebel erwacht. Die Touristen in Chamonix bestaunten uns, denn hier gab es seit langem mal wieder richtig viele Touristen zu sehen. Der Hunger machte sich dann auch bemerkbar und wir beschlossen dann in einer schönen Schlucht bei herrlichem Sonnenschein zu frühstücken. | |
| Nachdem wir gut gestärkt waren ging es dann über den Col de Montetes in die Schweiz. Als noch der Col de la Forclaz bezwungen war beschloss ich ein paar Kilometer herunterzuspulen, ich beschloss daher bis nach Brig auf der Autobahn zu fahren. Nach der Autobahnfahrt freuten wir uns aber schon wieder endlich Landstraße fahren zu können. Kurzerhand wurde dann noch der Grimselpass und der wunderschöne Furkapass mit seinen 2431m bezwungen. Bis nach Chur fuhren wir dann noch auf der Landstraße aber wegen Zeitmangel mussten wir nochmals ein Stück Autobahn in Kauf nehmen, doch in Bregenz konnten wir schon wieder auf die Landstraße abbiegen. Am Bodensee angekommen wurde kurzerhand beschlossen ein Stück am See bis nach Konstanz zu fahren um dort mit der Fähre nach Friedrichshafen überzusetzen. In Konstanz bereuten wir aber zutiefst unseren Beschluss denn dort war das berühmte Seenachtsfest und sehr viele Straßen wurden umgeleitet und somit irrten wir über eine Stunde in Konstanz umher bis wir endlich die Fähre fanden. Ab Friedrichshafen war ich natürlich fast zu Hause und die letzten 100 Kilometer fuhren wir dann in der Abenddämmerung gemütlich und ohne besonderen Vorkommnisse bis nach Schelklingen. | |
| Endresultat: | |
| Gesamtkilometer: | 3087 KM |
| Kraftstoffverbrauch: | 143,0 Ltr. |
| Durchschnittsverbrauch: | 4,63 Ltr./100 KM |
| Wasserverbrauch pro Kopf: | jede Menge |
| Weinverbrauch pro Kopf: | ca. ..... Ltr. |
| Spaß und Fun: | nicht messbar |